Alsergrund im Wien-Lexikon

Der Alsergrund liegt im heutigen Wiener Gürtel, der damals für den Linienwall gebaut wurde und ist mit seinen ca. 40.000 Einwohnern, der 9. Wiener Gemeindebezirk,

Er liegt im Norden von Wien und ist etwa 3 km² groß und der siebtkleinste Bezirk der Stadt Wien. 1850 wurde der Alsergrund aus sieben Vororten zusammengeschlossen. Die Vororte hießen damals schon Althangrund, Lichtental, Roßau, Alservorstadt, Thurygrund, Michelbeuerngrund, Himmelpfortgrund.

Der Althangrund befindet sich im Norden des Bezirks, in denen zum größten Teil staatliche- und wirtschaftliche Einrichtungen stehen. Wie zum Beispiel der Franz-Josefs-Bahnhof, oder die Wirtschaftsuniversität Wien. In Spittelau befindet sich die Müllverbrennungsanlage und Roßau ist zum größten Teil reines Wohngebiet. Zu den bedeutenden Komplexen von Roßau gehört das Serviettenkloster, der Jüdische Friedhof und die Kaserne sowie das Palais Liechtenstein. Der damalige Vorort Lichtenstein ist heute ein reines Wohngebiet und in Alservorstadt, finden Sie die Medizinische Universität Wien und das alte AKH. Außerdem finden Sie in der Alservorstadt noch die Votivkirche sowie das St. Anna Kinderspital. Der Bezirksteil Michelbeuern, wird im Süden fast komplett vom Wiener AKH dominiert. Der Himmelpfortgrund ist zum größten Teil als Wohngebiet ausgewiesen wie der Thurygrund.

Am häufigsten wird das Palais Liechtenstein, von Touristen aus aller Welt in Wien besucht, das seit dem Jahre 2004 das Liechtenstein-Museum beherbergt. Dann kommt das Palais Clam-Gallas mit seinem riesig angelegten englischen Garten. Nicht weit entfernt liegt das Josephinum, in dem das Institut für Geschichte der Medizin untergebracht ist. Die berühmteste und größte Kirche im 9. Bezirk ist die Wiener Votivkirche, die in Erinnerung an das Attentat auf Kaiser Franz Joseph I geschaffen wurde.


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