Landschaft im Wien-Lexikon

Vom Gebiet der Stadt Wien ist nur ein sehr kleiner Anteil verbaut worden. Rund die Hälfte der Stadt ist Grünland. Es werden auch größere Teile werden auch landwirtschaftlich genutzt. Die Stadt Wien zieht sich von einer Höhe von 151 m bis zu 542 m hinauf. Hier im Nordwesten der Stadt reicht der Wienerwald mit den vielen Höhen und den Wäldern bis ins Gebiet der Stadt hinein. Die Donau fließt durch die Wiener Pforte. Dies ist eine Enge zwischen dem Leopoldsberg am rechten Ufer und dem Bisamberg am linken Ufer. Von dem Wienerwald fließen zudem viele kleine Flüsse in die wunderbare Stadt Wien. Der wohl bekannteste dieser Flüsse ist die Wien. Die Berge, die sich im Westen der Stadt befinden, werden im Süden durch die eiszeitlichen Terrassen, so zum Beispiel den Wienerberg sowie den Laaer Berg, begrenzt. Das ganze Gebiet wird zum Anbau von Wein genutzt. Es stellt eine eigene Weinbauregion dar. Der Osten von Wien wurde geprägt von den sehr flachen Gebieten des Marchfelds, welche auch heute noch der Landwirtschaft dienen. Sie werden aber zunehmend verbaut. Im Südosten der Stadt liegen die Donauauen, dies ist eine Landschaft welche entlang der Donau verläuft und zum Nationalpark gemacht wurde. In Anbetracht der überwiegenden Westwetterlage, welche in vielen Städten Europas vorherrscht, sind die gehobenen Wohngegenden mehr am westlichen Stadtrand zu finden. Hier ist unter anderem die Luft noch viel sauberer. Die alten Industrieviertel liegen eher am östlichen Rand von Wien. Hier ist die Luftverschmutzung doch relativ hoch.



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