Architektur im Wien-Lexikon

In Wien finden sich Gebäude verschiedener Stil-Epochen der unterschiedlichsten Baumeister, so kann man in Wien die romanisch erbaute Ruprechtskirche, die barocke Karlskirche, den im gotischen Stil erbauten Stephansdom sowie die hochbarocke Jesuitenkirche und noch einige Bauten der Antike bis hin zur modernen Architektur alles vorfinden. Aufmerksamkeit weckt vor allem aber die Architektur der Gründerzeit, die die einstige Kaiserstadt Wien wie gemalt aussehen lässt.

Gerade diese Stadt war es, die die damaligen Städte der Donaumonarchie, wie Prag, Lemberg oder Budapest, deren Bund zu Österreich-Ungarn baulich verkörpert. Auch der Jugendstil hat die Zeichen seiner Zeit in Wien hinterlassen, so zählt die Kirche am Steinhof, die Stadtbahnstation Karlsplatz zu den weltweit bekanntesten Bauwerke dieser Zeit.

Gerade die Stadt Wien hat traditionsreich, einigen weltbekannten Architekten zur Ausbildung der Baukunst verholfen, zu den gehörte unter anderem Otto Wagner, Richard Neutra, Joseph Maria Olbrich, Margarete Schütte-Lihotzky, Friedrich Kiesler und einige andere mehr.

Der bekannte Architekt Friedensreich Hundertwasser, erbaute das mittlerweile überall bekannte „Hundertwasserhaus“, das als Gegensatz zur unpersönlichen Architektur unsere Zeit gedacht war.

Wien hat im Gegensatz zu anderen Großstädten eine fast unbedeutende Anzahl von höheren Häusern zu bieten. Gegenwärtig gibt es in der Stadt Wien nur etwa 100 Bauwerke, die eine Höhe über 40 m vorzeigen können. Denn die Stadtverwaltung, legt Wert auf Güte, weil sie die natürlichen grünen Räume Wiens sowie die alten baulichen Werke, als Weltkulturerbe anerkennen lassen will.

Darum wird sich in Wien, besonders konsequent an die Regel für die Planung und die Erteilung zum Bau von Hochhäusern gehalten. In Wien dürfen heure in bestimmten Gebieten, überhaupt keine Hochhäuser gebaut werden.


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