Geografie im Wien-Lexikon

Die Stadt Wien ist mit ihrer Fläche von rund 415 km² das kleinste der Bundesländer in Österreich. Es ist auch das einzige Bundesland in Österreich, welches keine Grenze zu einem Nachbarstaat hat. Durch seines Sonderstatus verfügt das Bundesland Wien über den weitaus größten Anteil an Verkehrs- und Bauflächen. Dies wird natürlich gemessen an der Größe des Bundeslandes. Rund 11,3 % der ganzen Fläche wurden bebaut. Außerdem ist das schöne Wien auch das Bundesland, das die größte Zahl an Gartenflächen besitzt. Nur das Burgenland verfügt über mehr Gewässer wie Wien. Wien ist auch eines der insgesamt 4 Bundesländern, welche Weinbau betreiben. Rund 1,7% der Fläche von Wien werden hierfür genutzt. Weitere 17 % sind Wälder oder werden durch die Landwirtschaft genutzt. Die Entwicklung zu einer der wichtigsten Städte in Mitteleuropa verdankt die Stadt Wien auch seiner sehr günstigen Lage. Wien liegt zwischen den Ausläufern der Alpen sowie dem Wiener Becken. Die historische Stadt entstand südlich der Donau. In der heutigen Zeit erstreckt sich die Stadt auf beiden Seiten des Flusses. Die Stadt Wien entstand an der Kreuzung zweier alter Verkehrsstraßen. Die Donau ließ sich an dieser Stelle recht leicht durchqueren, weil sie sich im Wiener Becken auf viele Arme mit einzelnen Inseln dazwischen aufgliederte. Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges im Jahre 1989 wachsen die Verkehrs- sowie die wirtschaftlichen Beziehungen zu den Nachbarstaaten im Norden und Osten von Österreich wieder. Die Nähe zum früheren Ostblock macht sich recht stark bemerkbar. Die Stadt Wien liegt zum Beispiel nur 60 km von Bratislava in der Slowakein entfernt.


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