Parkanlagen im Wien-Lexikon

Die Stadt Wien hat viele sehr verschiedene Parkanlagen und ist eine der wenigen Städte in der Welt mit dem sehr höchsten Anteil an Grünflächen. Sie macht ungefähr die Hälfte des Stadtgebiets aus. In der City gibt es verschiedene Parks. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Sie sind sehr reich mit Denkmälern sowie mit Parkbauten bestückt. Dazu gehört der Stadtpark von Wien, der Burggarten sowie der Augarten. Von den barocken Gärten der Palais ist der Schlosspark des Schlosses Belvedere mit seinem botanischen Garten noch mit am besten erhalten geblieben. Neben diesen großen Parks gibt es auch viele kleinere Parkanlagen. So insbesondere in den Bezirken der Innenstadt. Die größte Parkanlage in der Stadt Wien ist natürlich der Prater. Mit seinen rund 600 Hektar ist er beinahe doppelt so groß wie der New Yorker Central Park. Das ehemalige Jagdgebiet des Kaisers, das immernoch zu großen Teilen aus wunderbaren Aulandschaften besteht, wurde im Jahre 1766 von Joseph II. an das Volk übergeben. Die 21,1 km lange sowie 200 m breite Donauinsel ist auch ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet geworden. Einmal im Jahr findet hier das bekannte Donauinselfest statt. Im Westen dieser großen Stadt reichen die Ausläufer vom Wienerwald teilweise bis in die bebauten Bereiche der Außenbezirke. An dieser Stelle findet sich zum Beispiel der Lainzer Tiergarten. In diesem früheren Jagdgebiet des Kaisers finden sich neben einem Jagdschloss auch noch sehr viel Wild. Sowohl die Sehenswürdigkeiten wie auch die Grünoasen sind vor allem die Friedhöfe. Sie gelten als Erholungsorte und sind zum spazieren gehen sehr beliebt.


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