Habsburger im Wien-Lexikon

Rudolfs I besiegte im Jahre 1278 Ottokar II, von Böhmen, das war der Beginn der Habsburger Obrigkeit über Österreich. Unter der Obrigkeit der Luxemburger wurde allerdings Prag erst mal zur kaiserlichen Residenzstadt gekürt, in deren Schatten Wien damals stand. Daraufhin versuchten die Habsburger, die Stadt nach und nach zu vergrößern um mit den Pragern mitzuhalten zu können.

Großes Ansehen verschaffte sich Rudolf IV., der durch seine weitblickende Wirtschaftspolitik, der der Stadt Wien den Wohlstand brachte. Den Beinamen der Stifter erhielt Rudolf IV, weil durch seine weise Entscheidung in Wien im Jahre 1335 eine Universität gegründet wurde zum anderem wegen dem Neubau des gotischen Langhauses von St. Stephan. In den darauf folgenden Jahren, gab es unter den Habsburgern immer nur Erbstreitigkeiten, was dann natürlich zu viel Unstimmigkeiten führte und den wirtschaftlichen Ruin der Stadt nach sich zog.

Im Jahre 1438, wurde Herzog Albrecht V. zum römisch-deutschen König, also Albrecht II. gewählt und Wien wurde dadurch zur Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches. Durch König Albrecht II wird auch die erste große Verbannung und auch Ermordung von vielen Juden im Jahre 1421/22 verbunden. Dann im Jahre 1469, wurde die wieder anwachsende Stadt Wien zum Bischofssitz und der St. Stephan, folglich zur neuen Kathedrale ausgewählt. In der Regierungszeit des willenschwachen Friedrich III, stand Wien grundsätzlich an der Seite seiner Widersacher, weil Friedrich III den Frieden im eigenen Land, durch herumstreunende Krieger nicht mehr garantieren konnte. Dann im Jahre 1556, wurde Wien unumstößlich Sitz des Kaisers, außerdem gehörten Böhmen und Ungar mittlerweile zum Obrigkeitsbereich der Habsburger.


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