Ottakring im Wien-Lexikon

Der Bezirk Ottakring ist der 16. Bezirk in Wien. Er wurde im Jahre 1892 aus den eigenständigen Gemeinden Neulerchenfeld und Ottakring gebildet. Ottakring liegt im Westen von Wien. Im Norden grenzt dieser Bezirk an Hernals, , im Osten dagegen an die Josefstadt. Im Süden grenzt Ottakring an Rudolfstadt-Fünfhaus sowie an Penzing. Die höchste Erhebungen sind der Gallitzinberg sowie die Jubiläumswarte. Am Gallitzinberg entspringt der Ottakringer Bach. Er floss eigentlich entlang der Linie Thaliastraße – Abelegasse - Ottakringer-Straße. Die Bebauung dieses Bezirkes zeigt große Unterschiede. So liegt in der Nähe des Gürtels ein recht dicht bebautes und schachbrettartiges Angestellten und Arbeiterviertel. In der Vorortelinie haben sich hingegen Industriebetriebe als auch Werkstätten angesiedelt. Um einiges höher liegt das Villenviertel, darüber eine Laubwaldzone. Der Bezirk besteht immerhin zu 36,7 % aus Grünflächen. Rund 22% sind hier Wald 45% Baufläche und 18% stehen für den Verkehr zur Verfügung. Die wichtigste Einkaufsstraße ist die Thaliastraße. Landwirtschaftlich wird Ottakring nur zu etwas mehr wie 1% genutzt. Früher war dieses Gebiet ein wichtiges Weinbaugebiet, heute erntet man hier so gut wie keine Trauben mehr. Das Bezirksmuseum von Ottakring stellt die Geschichte des Bezirks Ottakrings aus. Es verfügt über rund 3000 Exponate. In dem Bezirksmuseum findet man ein Josef-Weinheber-Zimmer sowie auch eine Harmonikamacher-Werkstätte. In der Sternenwarte sieht man historische, astronomische Geräte. Sehr sehenswert ist hier auch das Wiener Volksliedwerk. Es liegt im Bockkeller. Es verfügt über ein sehr großes Archiv mit vielen Noten und Handschriften. Auch eine Sammlung verschiedener Büchern und vieler Raritäten findet man hier.


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