Mariahilf im Wien-Lexikon

Mariahilf mit seinen etwa 30.000 Einwohnern, ist der 6. Wiener Gemeindebezirk und liegt im Wiener Gürtel, der damals anstelle des Linienwalls gebaut wurde. Wie fast alle Bezirke, wurde er auch im Jahre 1850 durch die Eingemeindung aus fünf früheren Vorstädten als 5. Bezirk gegründet.

Mariahilf liegt im Westen der Inneren Stadt und gehört zu den Innenbezirken, die im Wiener Gürtel zu finden sind. Mariahilf wurde aus folgenden Vorstädten gegründet und zwar aus dem Magedalenengrund, Windmühle, Gumpendorf, Laimgrube und der Windmühle.

Ein Teil der ehemaligen Vorstädte Laimgrube und Mariahilfs, fielen im Jahre 1862 an den Wiener Bezirk Neubau. Archäologische Pfunde deuten daraufhin, das schon ca. 2.000 Jahre vor Christi Geburt, das Wiental von Indogermanen erschlossen wurde. Denn in der Römischen Kaiserzeit, wurde die Stadt Wien von den Römischen Kriegern besetzt, die sich dann darin ihr Lager Vindobona erbauten. Die Geschichte der Vorstädte Laimgrube und Gumpendorf geht bis ins 12. und 13. Jahrhundert zurück. Aufgrund der Beschaffenheit des lehmigen Bodens, gehörte der Anbau von Wein und die Ausbeutung von Lehm zu den wesentlichen Einkünften der Einheimischen

Nach dem Überfall der Türken im Jahre 1529, fand man nur noch verbrannte Häuser, Klöster und verwüstete Weingärten, doch schon bald nach dem Abzug der Türken, wurde der Neuaufbau in angriff genommen. Die zweite Belagerung der Türken, brachte im Jahre 1683 wiederum Not und Zerstörung über die kleinen Vororte. Und der 1704, erbaute Linienwall, wurde vor allem zum Schutz der kleinen Vorstädte geschaffen.

Das Bezirkswappen zeigt die fünf ehemaligen unabhängigen Gemeinden, aus denen der Bezirk 1850 entstand.

Der 6. Wiener Bezirk, hat aber auch noch einige schöne Parkanlagen zu bieten, die Parks verfügen zwar nicht über riesige Flächen, dafür gibt es aber einige begrünte Innenhöfe, die jedoch zum größten Teil im Privatbesitz sind.

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